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Wasserverbrauch senken

Wasser ist wichtig, wie können Sie besser Wassersparen.

 

Ist Ihre Toilettenspülung ein Wasserverschwender?

Toilettenspülungen der älteren Generation sind wahre Ressourcenverschwender. Mit jedem Knopfdruck spülen sie circa 9 l Wasser durch den Abfluss. Zum Vergleich: Moderne Spülungen kommen auf 3 - 6 l. Eine Nachrüstung bringt echtes Einsparpotential. Und bei neuen Spülungen haben Sie die Wahl: Sie können sich zwischen einem Zwei-Mengen-System (Normal- und Kurzspültaste) und einer Spül-Stopp-Funktion entscheiden. Bei Letzterer haben Sie den Wasserverbrauch selbst in der Hand: Sie spült nur, solange Sie auf die Taste drücken. Auch ein Kostenfaktor: Kalk, der sich im Inneren des Spülkastens absetzt. Dann liegen möglicherweise die Dichtungen nicht richtig auf oder der Befüll- Mechanismus schaltet nicht ab. So läuft ständig Wasser in die Toilette – genauso verhält es sich mit Ihren Kosten. In diesem Fall sollten Sie sich an einen Fachmann wenden, der die Anlage prüft und den Schaden behebt.

 

Nutzen Sie Regenwasser für Spülung und Bewässerung

Warum also kostbares Trinkwasser vergeuden, für das Sie auch noch bezahlen müssen – die wesentlich effizientere Lösung fällt quasi vom Himmel! Die Installation eines Innenspeichers im Keller eignet sich besonders zur Nachrüstung. Hierbei ist jedoch eine neue getrennte Rohrleitung zum WC erforderlich. Beim Neubau können Sie anstelle eines Innenspeichers auch einen Erdspeicher gleich mit einbauen. Die regelmäßige Wartung und Reinigung einer solchen Anlage verlängert die Freude an der Investition.

 

Wasserverbrauch senken beim Baden

Wenn Sie beim Baden die Wanne volllaufen lassen, schlagen die Kosten im Vergleich zum Duschen höher zu Buche: Ein 3 min langer Sprung unter die Dusche kostet Sie dreimal weniger. Hätten Sie’s gewusst? Während beim dreiminütigen Duschen ca. 30 - 50 l Wasser fließen, schluckt ein Vollbad stolze 150 - 180 l. Sparen im Alltag ist also leichter als gedacht: Die effiziente Dusche an Stelle des Badens zahlt sich für Sie in Euro und Cent aus.

 

Wasserhahn im richtigen Moment abdrehen

Und der Verbrauch steigt enorm, wenn Sie den Wasserhahn bei der Morgentoilette einfach laufen lassen. In drei Minuten verschwinden bis zu 15 l Wasser ungenutzt durch den Abfluss. Diese Bequemlichkeit kann Sie teuer zu stehen kommen: Es rechnet sich also, wenn Sie während des Zähneputzens, Händewaschens und Rasierens den Wasserhahn abdrehen. Das Gleiche gilt für die Dusche – hier sollten Sie das Wasser während des Einseifens abstellen, um den laufenden Kosten einen Riegel vorzuschieben.

 

Verschiedene Armaturen im Vergleich

Schon ein Griff zur effizienten Armatur kann bei Ihnen langfristig Kosten von bis zu 80 % einsparen.

Die alte Zweigriffarmatur: Besitzt einen Kalt- und einen Warmwasserhahn, Wärmeregulierung schwierig und daher hoher Energie-/Wasserverbrauch, geringe Anschaffungskosten, geeignet für Badewannen, Duschen, Waschbecken.

Die Einhebelmischbatterie: besitzt einen einzigen Hahn zum einfachen Regulieren der Wassertemperatur, geringe bis mittlere Anschaffungskosten, mittlerer Energie-/Wasserverbrauch (wenn zusätzlich ein Durchflussmengenbegrenzer installiert ist), geeignet für Badewannen, Duschen, Waschbecken.

Die thermostatgeregelte Mischarmatur: mittlere bis höhere Anschaffungskosten, geringer bis mittlerer Energie-/Wasserverbrauch, verlangt Mindestdurchlaufmenge, für Badewannen, Duschen. Vorteil: Temperatur ist direkt eingestellt.

Die Selbstschlussarmatur: besitzt einen Knopf zum Drücken, hohe Anschaffungskosten, geringer Energie-/Wasserverbrauch (abhängig von eingestellter Verschlusszeit), geeignet für Waschbecken in öffentlichen Gebäuden.

Die vollautomatische Armatur (z. B. Sensorarmatur): braucht keinen Hebel/Knopf, hohe Anschaffungskosten, sehr geringer Energie-/Wasserverbrauch, geeignet für Waschbecken in öffentlichen Gebäuden.