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Stromsparend Wäsche waschen

Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen - Auch hier gibt es Einsparpotenzial!

 

Hohe Schleuderzahlen ersparen Ihnen Geld und Zeit

Haben Sie schon einmal einen Blick auf die Schleuderzahl Ihrer Waschmaschine geworfen? Gerade beim Kauf empfiehlt sich dies besonders. Denn je höher die Schleuderzahl ist, desto trockener kommt die Wäsche aus der Maschine – und desto weniger Energie braucht der Trockner. 1.000 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute sind das Minimum für Ihre Waschmaschine. Denn: Gut geschleudert ist halb getrocknet. Sie trocknen Ihre Wäsche lieber an der frischen Luft? Auch dann trocknet sie schneller, weil sie ja weniger Feuchtigkeit enthält.

 

Möglichkeiten Ihrer Waschmaschine nutzen

Bei leicht verschmutzter Wäsche reichen schon smarte 40 °C statt satten 60 °C. Einen Gang runterzuschalten entspricht einem Minderverbrauch von circa 40%. Neue Waschgänge bei 20°C sparen sogar bis zu 80 % Energie gegenüber einem 60 °C-Programm. Warum also die zahlreichen Spar- und Kurzwaschprogramme auf das Abstellgleis schieben? Ausprobieren lohnt sich – Ihre Wäsche wird trotzdem sauber. Sicher, Vorwaschprogramme mögen etwas bequemer sein. Aber bedenken Sie einmal: Es lassen sich durch Handanlegen immerhin 15 % Energie einsparen. Wenn Sie Wäsche mit Flecken stattdessen vorbehandeln, drehen Sie den Geldhahn rechtzeitig zu.

 

Ihre Waschmaschine will die volle Ladung

Wer hat das nicht schon mal gehört: Eine voll beladene Maschine wäscht nicht richtig sauber. Schenken Sie diesem Gerücht keine Bedeutung. Neuere Waschmaschinenmodelle sind sparsam und clever. Der Wasser- bzw. Stromverbrauch richtet sich automatisch nach der entsprechenden Füllmenge. Allerdings sollte die Dosierung des Waschmittels entsprechend der Füllmenge angepasst werden. Generell gilt: Wer seine Maschine entsprechend dem Programm voll ausnützt, der wäscht effizienter. Programmwahl und Waschmittel sorgen für ein sauberes Ergebnis, auch wenn’s in der Maschine eng wird. Auch Ihre Waschmaschine dankt es Ihnen, wenn sie nach getaner Arbeit abgeschaltet wird. So leicht können Sie dem kostspieligen Stand-by-Modus ein Schnippchen schlagen.

 

Wäschetrockner reinigen bringt richtig was

Ganz gleich wie klein manche Maßnahmen letztendlich doch sind – sie sollten in ihrer Wirkung nicht unterschätzt werden. Wer über einen Kondensationstrockner verfügt, der darf nicht vergessen, den Auffangbehälter für das im Gerät kondensierte und aufgefangene Wasser nach jedem Trocknungsvorgang zu leeren. Das Flusensieb sollte ebenfalls bei jedem Wäschetrockner nach jedem Trocknungsvorgang gereinigt werden. Sie verhindern so, dass sich der Trocknungsvorgang immer weiter verlängert und somit auch der Stromverbrauch ansteigt.

 

Sparsame Trockner richten sich nach der Feuchtigkeit

Bei einem Wäschetrockner mit Zeitsteuerung wird die Trocknungsdauer manuell eingestellt. Hier ist die Erfahrung des Benutzers gefragt, denn der Wäscheposten ist bei jedem Trocknungsvorgang unterschiedlich in der Zusammensetzung und auch der Wäschemenge. Wird die Trocknungsdauer zu lange gewählt, ist es zum einen unwirtschaftlich und zum anderen kann es auch zur Übertrocknung der Wäsche führen – da droht man schon mal den Überblick zu verlieren.
Diese Gefahr besteht bei einem feuchtigkeitsabhängig gesteuerten Wäschetrockner nicht. Hier bemerkt ein pfiffiger Feuchtigkeitssensor, wann Ihre Wäsche den gewünschten Trocknungsgrad erreicht hat, und schaltet automatisch ab. Darum lohnt sich beim Kauf der scharfe Blick auf einen Wäschetrockner mit feuchtigkeitsabhängiger Steuerung – eine Wohltat für Ihr Budget ist es allemal.

 

Mehr als heiße Luft: Sparen Sie mit einem Ablufttrockner

Nutzen Sie beim Wäschetrocknen die Kraft der Sonne oder doch lieber den Komfort eines Wäschetrockners? Dann fragen Sie sich vielleicht, welcher Trockner der Richtige ist. Wir haben zwei Trocknertypen für Sie verglichen:
Der Kondensationstrockner kondensiert die Feuchtigkeit innerhalb des Gerätes und fängt sie in einem Behälter auf. Doch der will regelmäßig geleert werden. Dafür wird für den Anschluss keinerlei Feuchtigkeitsabfuhr benötigt – ein Stromanschluss reicht vollkommen aus.
Dagegen ist der Ablufttrockner dem Kondensationstrockner nicht nur in Sachen Anschaffungskosten überlegen. Er verbraucht bis zu 10 % weniger Energie und trocknet Ihre Wäsche schneller. Allerdings sollte vor dem Kauf bedacht werden, dass ein Abluftschlauch ins Freie geleitet werden muss.
Beide Geräte mögen es frisch und sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum stehen. Und haben Waschmaschine und Wäschetrockner die geeignete Bauform, lassen sie sich sogar zu einer platzsparenden Wasch-Trocken-Säule kombinieren.

 

Effektiv Wäsche bügeln

Bügeln kann ein teurer Spaß werden – hätten Sie’s gedacht? Denn auch fürs Bügeln brauchen Sie Strom und je länger es dauert, desto stärker wird natürlich Ihr Budget belastet. Ein wichtiger Punkt ist der Feuchtigkeitsgrad der Wäsche. Sie sollte nicht zu nass und genauso wenig zu trocken sein, denn das erschwert das Bügeln. Wer bei seinem Trockner das Programm „Bügelfeucht“ wählt, der fährt, wie schon der Name sagt, goldrichtig. Die bügelfeuchte Wäsche lässt sich am angenehmsten und auch am sparsamsten bügeln – Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe.
Und sogar das Bügeln selbst lässt sich optimieren: Auch hier ist die Vorbereitung wichtig:
Wäsche nach Bügeltemperatur vorsortieren und mit der höchsten Temperatureinstellung beginnen. Es lohnt sich, das Bügeleisen rechtzeitig abzuschalten und die Restwärme für temperaturempfindliche Textilien zu nutzen.