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Energiesparen bei Fernseher und Multimedia

Im Multimedia- und Unterhaltungsbereich gibt es unnötige Energiefresser.

 

Ihr Computer spart mit jedem Klick auf den Ausschalter

Sicher, es mag bequem sein, sich zu jeder Tageszeit an den einsatzbereiten Computer setzen zu können. Doch damit Ihr Gerät ständig in den Startlöchern steht, müssen Sie sich das (dank des kostspieligen Stand-by-Betriebs) ganz schön was kosten lassen. Ein PC mit Monitor hat immerhin eine Leerlaufleistung von bis zu 38 W. Besonders bequem haben Sie es, wenn Sie Ihren Computer mit mehreren Geräten an eine abschaltbare Steckdosenleiste anschließen. Da brauchen Sie nur noch einen einzigen Knopfdruck für alles. Auch Ihr Monitor dankt Ihnen Ruhepausen. Wer seinen Monitor in kleinen Arbeitspausen ab 5 min ausschaltet, der spart bares Geld. Auch wer seinen PC nur einschaltet, wenn er ihn wirklich benötigt, schont das Haushaltsbudget. Es rechnet sich im gleichen Zug, ihn nach erledigter Arbeit direkt wieder herunterzufahren. Und keine Sorge: Neuere Computer werden durch häufiges Ein- und Ausschalten nicht beeinträchtigt.

 

Große Ersparnis mit Energiemanagementsystem

Die Technik arbeitet für Sie! Die Sparmöglichkeiten sind bereits vorhanden, gerade bei neueren Computern. Mit einigen Klicks können Sie die vorhandenen Energiesparfunktionen nach Belieben einstellen – und so auf Ihre Nutzung des Computers abstimmen. Diese Maßnahmen können immerhin bis zu 80 % Stromersparnis gegenüber dem Normalbetrieb einbringen. Es lohnt sich also, sich nach dem Kauf mit diesem System zu befassen. Ab in die Systemsteuerung und los geht’s: Hier finden Sie den gewünschten Bereich unter Begriffen wie „Energieoptionen“, „Energiesparen“ etc. Dort können Sie so allerhand einstellen: z. B. wann genau die einzelnen Hardware-Komponenten Ihres PCs bei längerer Abwesenheit durch den Benutzer ausgeschaltet werden oder in den Stand-by/Ruhemodus übergehen. Letzteres ist eine Alternative zum Ausschalten, spart dennoch Strom gegenüber dem Normalbetrieb und ist bei Bedarf durch einen einzigen Klick schnell wieder reaktivierbar. Sie können die Einstellungen exakt auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und Ihrem Computer getrost das Sparen überlassen.

 

Bildschirmschoner: nützliche Funktion oder Kostenfalle?

Was geistert nicht alles über unsere Monitore – Bildschirmschoner gibt es längst in allen erdenklichen und – vor allem aufwändigen – Formen. Doch hätten Sie’s gewusst? Sie haben rein gar nichts mit Energiesparen, sondern viel mehr mit Kosten zu tun. Schön anzusehen, aber auch schön teuer: Ein animierter 3D-Bildschirmschoner kostet Sie bares Geld. Der Prozessor und die Grafikkarte können durch die Animation maximal ausgelastet werden, obwohl Sie in diesem Moment nicht einmal mit Ihrem PC arbeiten. Das bedeutet einen unnötigen Verbrauch von Energie und Kosten. Haben Sie auch mal über die Lebensdauer Ihres Monitors nachgedacht? Diese können Sie verlängern, wenn Sie auf den energieintensiven Bildschirmschoner verzichten und stattdessen einen automatischen Übergang in den Stand-by-Modus im Energiesparmanager einstellen.

 

Modem und Router richtig nutzen

Schon gewusst? Es gibt tatsächlich WLAN- Router, die so viel verbrauchen wie ein Kühlschrank. Keine Frage, da ist es wichtig, dass Sie in puncto Energiesparen auch ein solches Gerät nicht übersehen. Im Dauereinsatz: Oftmals hängen externe Router und Modems 24h am Tag am Stromnetz. Dazu verführen die zahlreich genutzten DSL-Flatrates – welche jedoch keinerlei Flatrate für die Stromkosten beinhalten. Haben Sie das eigentlich schon einmal bedacht? Darum: Schalten Sie am besten Ihr Modem und Ihren Router beim Herunterfahren ab.

 

Desktop-PC oder doch lieber Notebook?

Zwei Systeme, unterschiedliche Möglichkeiten. Doch was ist Ihnen wichtig? Eine Frage, die Ihnen bei der Entscheidung zwischen einem Notebook und einem Desktop-PC helfen kann. Sie wollen mobil sein? Dann liegen Sie mit einem tragbaren Notebook bzw. ein Laptop goldrichtig. Sie wollen noch mehr? Wer Wert auf Leistungsstärke und auf anspruchsvolle Grafikanwendungen legt, sollte auf einen stationären PC setzen. Kompakt und besonders energieeffizient – das sind die Stärken der Notebooks, da sie in der Lage sein müssen, lange unabhängig vom Stromnetz genutzt zu werden. Das heißt, ihre Leistungsaufnahme im Betrieb beträgt bei Standardanwendungen etwa 30 W, mit 3D-Grafikkarte 100 W und mehr. Höhere Leistungsstärke: Hier schlägt ein Desktop-PC das Notebook problemlos – jedoch auch mit dem entsprechend höheren Stromverbrauch . Dieser liegt, bei Standardanwendungen in etwa bei 75 W und bei Hochleistungsrechnern bei 1000 W und mehr. Schon gewusst? Grafik und Mainboard machen bis zu 75 % des Stromverbrauchs im Normalbetrieb aus!

 

Receiver werden selten ausgeschaltet

Mit dem digitalen Antennenfernsehen (DVB-T) und anderen Empfangsmöglichkeiten für Bildsignale (z. B. Satellit, Kabel) hielten sie Einzug in die Wohnzimmer: die Set-Top-Boxen (Receiver). Neue Box, neue Fernsehdimensionen – ganz gleich, wie viel Aufmerksamkeit Sie dem schenken – haben Sie auch mal ans Ausschalten der Set-Top-Box gedacht? Oftmals laufen die Receiver ungehindert 24 Stunden am Tag, auch wenn der Fernseher selbst ausgeschaltet ist. Muss das wirklich sein? Sie nutzen Pay-TV? Dann ist Vorsicht geboten: Manche Geräte müssen automatische Updates empfangen und dürfen deshalb nicht ganz ausgeschaltet werden. Informationen dazu finden Sie in den Produktunterlagen. Achtung Bereitschaftsbetrieb: Werfen Sie einmal einen Blick auf den Verbrauch im Stand-by Modus. Es gibt beachtliche Unterschiede von bis zu 85 % zwischen den Modellen. Das bietet satte Einsparmöglichkeiten von Beginn an.

 

LCD-Fernseher mit Eco-Funktionen

Das ist Musik in den Ohren aller Stromsparer: Neueste Eco-Funktionen erobern nun auch die LCD-Fernseher und damit die Herzen der energiebewussten Verbraucher. Die Hersteller versprechen immerhin eine Stromersparnis von bis zu 50 % gegenüber den Vorgängermodellen. Die intelligente Steuerung der Bildhelligkeit schlägt dagegen sogar gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Indem sie über einen Lichtsensor die Helligkeit an die gegebenen Lichtverhältnisse im Raum anpasst, spart sie nicht nur Energie, sondern tut auch noch Ihren Augen etwas Gutes. Das ist Technik, die begeistert – ein Bewegungsmelder im Gerät erkennt, ob sich jemand davor bewegt. Wenn dies nicht der Fall ist, so wechselt es automatisch in einen sparsameren Modus, auch der Ton verstummt, wenn sich eine Zeit lang nichts rührt.

 

Intelligente Ladegeräte helfen beim Energiesparen

Beim Kauf eines Ladegerätes lohnt sich der Griff zu einem, das gleich für mehrere Akkutypen geeignet ist. Im Idealfall erkennt das Gerät den jeweiligen Akkutyp auf Anhieb automatisch. Zumindest jedoch sollten diese manuell einstellbar sein. „Intelligente“ Ladegeräte? Ein Muss! Wer sich ein neues Gerät kauft, der sollte sich für eines entscheiden, das den Ladezustand der Akkus automatisch erkennt. Noch ein wichtiger Punkt auf der Checkliste beim Kauf: der sogenannte Überladeschutz. Er wacht zusätzlich über Ihre Akkus und bewahrt sie vor „zu viel des Guten“. Achtung: Manche Geräte haben eine integrierte „Entladungsfunktion“ für sich schnell entladende Akkus. Diese erlaubt es, die Akkus bis zur Inbetriebnahme im Gerät zu belassen. Das hat jedoch leider einen kleinen Schönheitsfehler, denn: Dieser Komfort führt zu einem erhöhten Stromverbrauch des Ladegerätes. Im schlechtesten Fall kann dieser sogar höher sein als die eigentliche Akkuleistung.

 

Spielkonsole – damit die Freude nicht vergeht

Spielkonsolen in Hülle und Fülle – es gibt mittlerweile die verschiedensten Ausführungen und Varianten. Und dank der tollsten Innovationen finden sie sich auch in immer mehr Wohnzimmern ein. Da lohnt sich doch die Frage nach dem Energieverbrauch. Auffällig bei den Stromverbrauchswerten ist, dass die Spielkonsolen bei inaktiver Nutzung nur geringfügig weniger Strom verbrauchen. Wer also eine längere Spielpause einlegt, sollte das Gerät zumindest in den Stand-by-Modus schalten. Auch der integrierte Stromspar-Modus sollte auf jeden Fall aktiviert werden. Es lohnt sich, alle Geräte nach Spielende sofort auszuschalten. Am einfachsten erledigen Sie dies über eine abschaltbare Steckdosenleiste.

 

Das hört man gern: Solarradios

Sonnenenergie ist ein wahres Allroundtalent – mit ihr lässt sich umweltschonender und günstiger Strom erzeugen, heizen, erleuchten – und kostet dabei keinen Cent Energie. Und das können Sie mit einem Solarradio voll auskosten. Solarradios sind dankbare Begleiter im Garten, auf Reisen und bei jeglicher Aktivität draußen. Über Solarzellen und den integrierten Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH-Akku) speichern sie Sonnenenergie, soviel wie möglich – mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann, denn: Dabei können immerhin mehrere Stunden Musik für Sie herausspringen. Intensive Sonneneinstrahlung ist nicht notwendig, da die Solarpanels bereits bei Tageslicht aktiv werden. Außerdem sind die Solarradios meist auch noch ergänzt durch das „Notaggregat“ – eine Kurbel. 30 s Handarbeit Ihrerseits reichen aus, um Ihnen immerhin 30 min Radiogenuss zu gewähren. So können Solarradios, wenn auch nur einen kleinen Teil, zum Umweltschutz beitragen und werden immer beliebter – nicht zuletzt wegen ihrer Netzunabhängigkeit.